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Geschichte
Am Anfang waren ein Brett und eine Garage
Alles fing 1999 an, als Marion Amann während ihrer Elternzeit aus zwei übrig gebliebenen Brettern die ersten "Zaunkinder" aussägte, bemalte und am eigenen Gartenzaun befestigte. Wegen der vielen Nachfragen fasste sie den Entschluss, in der eigenen Garage die erste "Zaunkinder"-Ausstellung zu gestalten. Viele Leute kamen und kauften; so machte sie weiter. Es folgten Berichte in der Süddeutschen Zeitung, in verschiedenen Magazinen und im Bayerischen Fernsehen sowie Ausstellungen.

Die Pfennigparade wird aktiver Partner
Da ihre eigene Säge der steigenden Nachfrage nicht mehr standhielt, sah sich Marion Amann nach geeigneter Unterstützung um. Sie suchte dabei ganz bewusst nach sozialen Aspekten aus und entschied sich schließlich für die WKM. Die Mitarbeiter unserer Schreinerei führten seitdem die Schreinerarbeiten an den Zaunkindern mit großer Sorgfalt und in hoher Qualität aus.

Neue "Eltern" für die Zaunkinder gesucht
Inzwischen kehrte Marion Amann wieder in ihren ursprünglichen Beruf zurück. Keinesfalls sollte dies aber das "Aus" für die Zaunkinder bedeuten. Gemeinsam mit der WKM- Geschäftsführung wurde beschlossen, die erfolgreiche Zusammenarbeit von den Schreinerarbeiten auf die komplette Produktion auszudehnen und so übernahm die WKM quasi die "Elternschaft" für die Zaunkinder in enger Kooperation mit Marion Amann.

Behindertengerechte Arbeit
Die Schwierigkeit an werkstattgerechten Aufträgen ist es, sinnvolle, geeignete Arbeit für die meist mehrfach schwerstbehinderten Menschen zu finden, die zudem wirtschaftlich verwertbar ist. Mit den Zaunkindern scheint dies optimal möglich: So ein Zaunkind benötigt viele kleine Schritte in der Herstellung: aussägen, grundieren, Kleidung entwerfen, vorzeichnen, ausmalen, Gesicht malen, lackieren, aufstellen. An jedem dieser einzelnen Prozesse werden Teilnehmer nach ihrer individuellen Befähigung eingesetzt. Mit hohem Engagement der verantwortlichen Gruppenleiter entstehen so die Zaunkinder der WKM!

Prädikat "Pädagogisch wertvoll" – aus Holz wird Lebensfreude
Eines haben alle Zaunkinder gemeinsam: Sie machen fröhlich. Mit Eifer wird an ihnen während der Produktion gearbeitet, sie „wachsen“ mit jedem Arbeitsschritt und nehmen ihre individuelle Gestalt an. Längst wird in der Werkstatt nur noch von "Bernadette" oder "Jonas" gesprochen. Wenn die einzelnen Figuren auf dem Weg zur Verkaufsausstellung hintereinander auf "ihrem" Wagen stehen, fühlt man sich unweigerlich an einen "Kindergarten-Ausflug" erinnert...


Zaunkind "Bernadette"

Aussägen der Zaunkind-Kontur

Das Zaunkind wird liebevoll bemalt



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